Hyaluronsäure: Wenn der Körper in die Jahre kommt

Hyaluronsäure ist bei Beauty-Spezialisten ein häufig eingesetztes Mittel gegen Falten: Unterspritzung mit Hyaluronsäure gehört bei jedem Schönheitschirurgen quasi zum Standardrepertoire. Als Bestandteil eines Nahrungsergänzungsmittels kann Hyaluronsäure ebenfalls dem Stoffwechsel zugeführt werden.
Hyaluronsäure ist ein bioaktiver Inhaltstoff, der vorwiegend im Epithel (Deckgewebe) und Bindegewebe des menschlichen Körpers zu finden ist. Sie gilt als äußerst effektiver biologischer Feuchtigkeitsspender, denn sie kann zum 5000-fachen des eigenen spezifischen Gewichts an Wasser anziehen.
Als ein natürlicher Stoff, der im menschlichen Körper produziert wird, hat Hyaluronsäure drei wichtige Funktionen:
• Sie schützt den Knorpel zwischen den Gelenkknochen vor mechanischer Degeneration.
• Sie sorgt für ausreichende Gelenkflüssigkeit.
• Sie kontrolliert die Zellmigration.
Auch spielt sie eine wichtige Rolle bei der Stimulation der Immunabwehr und reduziert die Anwendung von Antibiotika, weil sie die weißen Blutkörperchen bei der Abwehr gegen verschiedene Arten von Infektionen unterstützt.
Beim Menschen kommt Hyaluronsäure bestimmten Konzentrationen vor allem in der Haut, im Knorpel, in den Bandscheiben sowie in der Gelenkflüssigkeit vor. Gerade im Bereich der Haut wird sichtbar, wenn der Körper nicht mehr genügend eigenes Hyaluron bilden kann: die Haut verliert an Elastizität, es bilden sich zunehmend Fältchen und Falten.
Die Ursache ist der sich verändernde Stoffwechsel. Der Körper verliert mit zunehmendem Alter die Fähiugkeit, Hyaluronsäure selbst zu produzieren. Ab dem Alter von circa 40 Jahren kann der Körper nur noch rund 50 Prozent, ab dem 60. Lebensjahr sogar nur noch rund 10 Prozent der Hyaluronsäure selbst bilden, die nötig wäre, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Im Hautbild ist diese Entwcklung deutlich erkennbar: trockene, spröde Haut, spröde Haut, eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut und Faltenbildung sind die Folgen.
Hier kommt die Möglichkeit, Hyaloronsäure synthetisch herzustellen, ins Spiel.
Dank der zahlreichen Vorteile, die die Anwendung von Hyaloronsäure in den verschiedenen Branchen in Medizin, Kosmetik und plastischer Chirurgie mit sich bringt, wird sie sogar von einigen als „Schlüssel zum Jungbrunnen“ bezeichnet.

Hyaluronsäure in der Kosmetik und der Medizin

Als Inhaltsstoff von Anti-Aging-Produkten ist Hyaluronsäure mittlerweile bekannt. Hier wird auf eine besondere Fähigkeit gesetzt: Jedes Gramm Hyaluronsäure kann mehrere Liter Wasser binden. Somit ist der Stoff beteiligt an der Regulierung des Wassergehalts im Bindegewebe.
Doch es gibt weitere Anwendungsgebiete, in denen der Stoff eingesetzt werden kann. Seit rund 30 Jahren wird Hyaluronsäure beispielsweise zur Therapie der Arthrose in Gelenken genutzt.
Vereinfacht beschrieben, kann Hyaluronsäure bei Arthroseerkrankungen ähnlich einem Schmiermittel wirken und dadurch das betroffenene gelenk wieder bewegungsfähiger und den Knorpel gleitfähiger machen. Zusätzlich soll Hyaluron auch eine entzündungshemmende Wirkung besitzen und auftretende Gelenkschmerzen zumindest zeitweise lindern.
Hyaluronsäure wird primär zur Unterstützung der Gelenkbeweglichkeit genutzt, indem sie in die Gelenke injiziert wird. Doch verbessert sie auch die Sehschärfe, reduziert Zeichen der Alterung wie z.B. Falten, bringt Erleichterung bei Fibromyalgie und sorgt für eine schnellere Wundheilung.
Als sekundärer Begleitstoff findet sie Verwendung bei Gewebsrekonstruktion, männlichen sexuellen Dysfunktionen und Schlafstörungen.
Des Weiteren ist Hyaluronsäure dafür bekannt, dass sie der Haut Feuchtigkeit spendet und Knochendichte sowie Muskelkraft verbessert.
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